Duale SPI-Schnittstelle für eingebettete GUIs
Mit Dual-SPI-Fähigkeit und 16-Bit-Farbtiefe kann sich das Display an unterschiedliche Datenratenanforderungen anpassen, ohne die zugrunde liegende Hardware-Architektur zu ändern.
DISPLAY VISIONS hat das EA TFT043 42SINN vorgestellt, ein 4,3-Zoll-Farbdisplay mit SPI-Schnittstelle, das für Mikrocontroller-basierte eingebettete Systeme entwickelt wurde.Befriedigung der wachsenden Nachfrage nach kompakten, kostenbewussten Anzeigemodulen, die direkt in Mikrocontroller-basierte Systeme integriert werden können.Bei vielen eingebetteten Anwendungen streben Entwickler nach einem Gleichgewicht zwischen Leistung, einfacher Verkabelung und Platzeffizienz, insbesondere bei Handheld-Geräten, Bedienfeldern und Industrieanlagen, bei denen der Platz auf der Platine und die Verfügbarkeit von Pins begrenzt sind.
Aufgrund der hohen Datenraten, der Vollduplex-Kommunikation, der geringen Latenz und des geringeren Verkabelungsaufwands wird in solchen Designs häufig die serielle Peripherieschnittstelle (SPI) gewählt.Durch die Minimierung der Anzahl von Signalleitungen im Vergleich zu parallelen Schnittstellen kann SPI das PCB-Layout vereinfachen und die Gesamtsystemkomplexität reduzieren.Der integrierte SPI-Bus im EA TFT043 42SINN kann als 3-Draht-, 4-Draht- oder Dual-SPI-Schnittstelle konfiguriert werden.Der Dual-SPI-Modus ermöglicht eine verdoppelte Übertragungsrate, sodass Entwickler die Kommunikationsleistung an die Anwendungsanforderungen anpassen können, ohne das Kernanzeigemodul zu ändern.
Das Display bietet eine Auflösung von 480 x 272 Pixel und unterstützt bis zu 65.535 Farben mit 16 Bit Farbtiefe.Diese Spezifikation ermöglicht die Darstellung detaillierter grafischer Benutzeroberflächen, Symbole und Statusinformationen in eingebetteten Systemen.Die integrierte IPS-Technologie gewährleistet einen stabilen Kontrast und eine stabile Farbdarstellung über größere Betrachtungswinkel hinweg.Darüber hinaus unterstützt eine Hintergrundbeleuchtung mit einer Nennleistung von 1.100 cd pro Quadratmeter die Lesbarkeit bei hellem Umgebungslicht, was für Außen- oder stark beleuchtete Innenumgebungen relevant sein kann.
Aus elektrischer Sicht arbeitet das Display mit einer Logikversorgung von 3,3 V, während die Hintergrundbeleuchtung etwa 12 V bei 60 mA benötigt.Der spezifizierte Betriebstemperaturbereich von minus 20 Grad Celsius bis plus 70 Grad Celsius unterstützt den Einsatz unter industriellen und halbindustriellen Bedingungen, bei denen Temperaturschwankungen bei der Systemkonstruktion berücksichtigt werden müssen.